Mein Schwiegervater verbrannte meinen sechs Monate schwangeren Bauch mit seiner brennenden Zigarette, während mein Ehemann meine Handgelenke festhielt
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Mein Schwiegervater verbrannte meinen sechs Monate schwangeren Bauch mit seiner brennenden Zigarette, während mein Ehemann meine Handgelenke festhielt

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TEIL 14 — DIE WAHRHEIT ÜBER SOFIA

Sofia sah uns an.

Ihr Gesicht war vollkommen ruhig.

Ich hatte sie jahrelang gekannt.

Sie hatte meine Verträge geprüft.

Meine Geschäfte verteidigt.

Meine Familie beraten.

Und jetzt stand sie neben Victor.

„Sofia.“

Sie senkte den Blick.

„Es tut mir leid.“

„Du hast für ihn gearbeitet.“

„Nicht freiwillig.“

Victor lachte.

„Immer dieselbe Ausrede.“

Sofia sah ihn an.

„Du hast mir gedroht.“

„Und du hast gehorcht.“

David stellte sich vor uns.

„Du kommst keinen Schritt näher.“

Victor lächelte.

„Du bist also endlich wieder da, Daniel.“

David erstarrte.

„Woher kennst du meinen Vater?“

„Ich kannte ihn sehr gut.“

„Er hat dich gehasst.“

„Er hatte Angst vor mir.“

Sofia sagte:

„Genug.“

Victor sah sie an.

„Du weißt, warum wir hier sind.“

Sofia nickte.

„Ja.“

„Dann sag es ihnen.“

Sie sah mich an.

„Die zweite Stiftung existiert tatsächlich.“

„Wo?“

„Unter der alten Villa.“

„Welche Villa?“

„Lorenzo hat sie nach dem Brand verlassen.“

Noah sagte:

„Das Haus am See.“

Sofia nickte.

„Dort liegt das gesamte Archiv.“

Victor trat näher.

„Und der Schlüssel?“

Sofia sah mich an.

„Er ist nicht die Kette.“

Ich griff nach meinem Hals.

„Was ist es dann?“

Sofia zeigte auf Miriam.

„Sie.“

Miriam wurde blass.

„Ich?“

„Lorenzo hat den Schlüssel in deine DNA integriert.“

„Was soll das bedeuten?“

„Der Zugang zur Stiftung funktioniert nur über einen biologischen Marker.“

David schüttelte den Kopf.

„Das ist unmöglich.“

Sofia antwortete:

„Nicht mit der Technologie, die Lorenzo damals finanzierte.“

Noah sah mich an.

„Deshalb wollte Victor Miriam.“

Victor nickte.

„Endlich versteht es jemand.“

Miriam trat zurück.

„Was passiert, wenn ich nicht mitkomme?“

Victor zog sein Handy.

Ein Foto erschien.

Rebecca.

Gefesselt.

Ich schrie:

„Mama!“

„Sie lebt.“

„Wo?“

„In der Villa.“

„Dann bringen wir sie zurück.“

Victor lächelte.

„Ihr alle.“

„Warum?“

„Weil die Stiftung nur geöffnet werden kann, wenn alle vier Kinder anwesend sind.“

„Vier?“

Sofia senkte den Blick.

„Ja.“

„Wer ist das vierte Kind?“

Victor sagte:

„Du kennst ihn.“

Ich dachte an Elias.

Aber Noah war hier.

Dann sah ich David.

Er sah mich an.

„Ich glaube, ich weiß, wer es ist.“

„Wer?“

David antwortete:

„Mein Bruder.“

„Du hast einen Bruder?“

„Einen Halbbruder.“

Victor lächelte.

„Sein Name ist Adrian.“

Ich kannte den Namen.

„Adrian Keller?“

Sofia wurde blass.

Victor nickte.

„Genau.“

Noah trat vor.

„Wo ist er?“

„In der Villa.“

Wir hatten keine Wahl.

Wir fuhren gemeinsam zum See.

Die Villa lag verlassen zwischen hohen Bäumen.

Die Fenster waren dunkel.

Die Tür stand offen.

Rebecca saß im Wohnzimmer.

Lebendig.

Aber neben ihr stand ein Mann.

Adrian.

Er sah David an.

„Bruder.“

David konnte kaum sprechen.

„Du …“

Adrian lächelte.

„Wir haben uns lange nicht gesehen.“

„Ich dachte, du wärst tot.“

„Das sollte jeder denken.“

Victor trat hinter uns.

„Die Familie ist endlich wieder vollständig.“

Ich sah Rebecca an.

„Warum hast du uns all das verschwiegen?“

Sie weinte.

„Weil ich euch retten wollte.“

„Vor Victor?“

„Vor allen.“

„Warum?“

Rebecca zeigte auf eine Tür.

„Weil Lorenzo nicht der einzige war, der Geheimnisse hatte.“

Die Tür öffnete sich.

Dahinter lag ein riesiger Raum.

Ordner.

Festplatten.

Fotos.

Konten.

Und an der Wand hingen vier Kinderbilder.

Neben jedem Bild stand ein Name.

Laura.

Noah.

Miriam.

Adrian.

Ich trat näher.

„Aber David?“

Rebecca sah ihn an.

„David war nie eines der vier Kinder.“

David erstarrte.

Victor begann zu lachen.

„Jetzt kommt die letzte Wahrheit.“

Er nahm ein Dokument von einem Tisch.

„David ist überhaupt kein Mitglied dieser Familie.“

David sah ihn an.

„Was?“

Victor legte das Dokument vor ihn.

„Dein Vater hat dich damals adoptiert.“

David wurde blass.

„Das stimmt nicht.“

„Doch.“

Rebecca nickte langsam.

„Daniel hat dich nach dem Brand aufgenommen.“

„Warum?“

„Weil deine leiblichen Eltern gestorben waren.“

David sah auf das Dokument.

„Wer waren sie?“

Victor antwortete:

„Meine Schwester.“

David sah ihn an.

„Was?“

Victor lächelte.

„Du bist mein Neffe.“

Alle schwiegen.

Dann ertönte plötzlich ein Alarm.

Eine rote Lampe begann zu blinken.

Sofia sah auf ihre Uhr.

„Nein.“

„Was ist?“, fragte ich.

Sie flüsterte:

„Die Stiftung wird automatisch gelöscht.“

„Was?“

„Wenn der falsche Schlüssel benutzt wird.“

Victor sah mich an.

Sein Gesicht veränderte sich.

„Dann haben wir nur noch zehn Minuten.“

* * *