AUF UNSERER HOCHZEITSREISE WOLLTE MEIN EHEMANN MICH INS MEER STOẞEN… DOCH ICH HÖRTE IHREN PLAN**
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AUF UNSERER HOCHZEITSREISE WOLLTE MEIN EHEMANN MICH INS MEER STOẞEN… DOCH ICH HÖRTE IHREN PLAN**

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TEIL 4 — DER FALL DES MANNES, DER MICH TÖTEN WOLLTE

Der Alarm hallte durch die gesamte Yacht.

Ein schriller Ton.

Ein Ton, der nicht nur durch die Gänge drang…

sondern direkt durch die Herzen der Menschen, die glaubten, alles unter Kontrolle zu haben.

Flynn stand hinter mir.

Seine Hand befand sich noch immer wenige Zentimeter von meiner Schulter entfernt.

Aber er bewegte sich nicht mehr.

Zum ersten Mal sah ich Angst in seinen Augen.

Nicht gespielt.

Nicht versteckt.

Echte Angst.

Denn er hatte verstanden.

Sein Opfer war nicht mehr hilflos.

Sein Opfer hatte eine Waffe.

Nicht aus Metall.

Nicht aus Gewalt.

Sondern aus Wahrheit.

* * *

Die Lautsprecher der Yacht erwachten erneut.

Und dann hörte ich die Stimme meines Vaters.

Ruhig.

Stark.

Unverwechselbar.

„Wenn diese Nachricht abgespielt wird, bedeutet das, dass jemand versucht hat, meiner Tochter zu schaden.“

Flynn wurde blass.

„Was… was ist das?“

Ich drehte mich langsam zu ihm um.

Zum ersten Mal musste ich nicht mehr so tun, als wäre ich schwach.

„Das, Flynn… ist der Moment, in dem du merkst, dass du die falsche Familie ausgesucht hast.“

* * *

Die Türen auf dem Deck öffneten sich automatisch.

Mehrere Kameras fuhren aus der Decke.

Kleine rote Lichter blinkten.

Flynn sah nach oben.

„Nein…“

Seine Stimme brach.

„Das kann nicht sein.“

Ich lächelte kalt.

„Du dachtest wirklich, mein Vater würde mir eine Millionen-Yacht schenken, ohne sie zu schützen?“

Er sagte nichts.

Denn er wusste jetzt:

Jede Bewegung.

Jedes Wort.

Jeder Schritt.

Alles wurde aufgezeichnet.

* * *

Am anderen Ende des Decks öffnete sich eine Tür.

Aidan kam heraus.

Mein Schwiegervater.

Der Mann, der vor drei Tagen meine Hand gehalten und gesagt hatte:

„Willkommen in unserer Familie.“

Jetzt sah er nicht mehr aus wie ein Vater.

Er sah aus wie ein Mann, der wusste, dass sein Plan zusammenbrach.

„Elena.“

Seine Stimme war plötzlich ruhig.

Zu ruhig.

„Du verstehst die Situation falsch.“

Ich lachte leise.

„Wirklich?“

Ich zeigte auf die Lautsprecher.

„Soll ich das Video von dir und Flynn noch einmal abspielen?“

Sein Gesicht veränderte sich.

Nur für eine Sekunde.

Aber diese Sekunde reichte.

* * *

Dann kam Fiona.

Meine Schwiegermutter.

Sie hatte keine Maske mehr.

Keine falsche Freundlichkeit.

Keine gespielte Liebe.

Sie sah mich voller Hass an.

„Du und dein Vater… ihr wart immer so arrogant.“

Ich schaute sie an.

„Arrogant? Weil ich geglaubt habe, meine Familie liebt mich?“

Sie schwieg.

Und genau diese Stille bestätigte alles.

* * *

Plötzlich begann Flynn zu lachen.

Nicht nervös.

Nicht panisch.

Sondern gefährlich.

„Ihr glaubt wirklich, ihr habt gewonnen?“

Ich sah ihn an.

„Du bist umzingelt.“

Er schüttelte den Kopf.

„Nein, Elena.“

Er trat einen Schritt näher.

„Du hast keine Ahnung, mit wem du dich angelegt hast.“

Ich spürte einen Moment lang wieder Angst.

Nicht wegen ihm.

Sondern wegen der Sicherheit in seiner Stimme.

Er wusste etwas.

Etwas, das ich nicht wusste.

* * *

„Was meinst du damit?“

Flynn lächelte.

„Du glaubst, dein Vater war der einzige, der Geheimnisse hatte?“

Mein Herz schlug schneller.

Er zeigte auf den Himmel.

„Diese Yacht gehört nicht mehr deiner Familie.“

Stille.

„Was?“

Er grinste.

„Dein Vater hat kurz vor seinem Tod einen großen Fehler gemacht.“

Ich spürte, wie mein Körper kalt wurde.

„Welchen Fehler?“

Flynn kam näher.

„Er hat Menschen vertraut.“

* * *

In diesem Moment vibrierte das alte Handy meines Vaters.

Eine neue Nachricht erschien.

Von der unbekannten Nummer.

WARNUNG.

Darunter:

„Vertraue Flynn nicht. Aber vertraue auch nicht jedem, der dir hilft.“

Meine Augen weiteten sich.

Wer hatte diese Nachricht geschickt?

* * *

Dann erschien eine zweite Nachricht.

„Achte auf Victoria.“

Mein Atem stockte.

Victoria.

Meine beste Freundin.

Sie war noch immer auf der Yacht.

Aber warum warnte mich mein Vater vor ihr?

Ich hatte doch bereits gesehen, dass sie beteiligt war.

Oder…

gab es noch eine größere Wahrheit?

* * *

Plötzlich ertönte ein lauter Knall.

Die Yacht bewegte sich heftig.

Eine Welle traf das Schiff.

Alle verloren kurz das Gleichgewicht.

Und genau diesen Moment nutzte jemand.

Die Lichter gingen aus.

Komplett.

Dunkelheit.

Chaos.

Schreie.

* * *

Ich hörte Schritte.

Jemand rannte auf mich zu.

Ich konnte nichts sehen.

Dann spürte ich eine Hand an meinem Arm.

Nicht Flynn.

Jemand anderes.

Eine Stimme flüsterte:

„Elena, du musst sofort mit mir kommen.“

Ich erstarrte.

Diese Stimme kannte ich.

Aber sie konnte nicht hier sein.

„Wer bist du?“

Die Person antwortete:

„Jemand, der deinen Vater besser kannte als jeder andere.“

* * *

Die Notbeleuchtung ging wieder an.

Ich sah das Gesicht.

Und mein Herz blieb stehen.

Vor mir stand ein Mann, den ich seit fünf Jahren für tot hielt.

Mein Vater hatte immer gesagt:

„Wenn dieser Mann zurückkommt, weißt du, dass der Krieg begonnen hat.“

* * *

„Onkel Daniel…?“

Er sah mich ernst an.

„Elena, wir haben keine Zeit.“

Ich konnte kaum sprechen.

„Du bist tot.“

Er schüttelte den Kopf.

„Nein.“

Er blickte zu Flynn, Aidan und Fiona.

„Aber diese Nacht sollte ich es werden.“

* * *

Hinter uns ertönte plötzlich ein Schrei.

Victoria.

Sie stand am Eingang des Decks.

Und sie hielt etwas in ihrer Hand.

Eine Waffe.

Alle erstarrten.

Sie sah nicht Flynn an.

Nicht Aidan.

Nicht Fiona.

Sondern mich.

„Es tut mir leid, Elena.“

Meine Stimme zitterte.

„Warum?“

Victoria senkte langsam die Waffe.

Und sagte:

„Weil du die Wahrheit über deinen Vater niemals erfahren solltest.“

* * *

Der Sturm wurde stärker.

Die Yacht schwankte.

Und in diesem Moment wurde mir klar:

Flynn war vielleicht nur eine Figur.

Aidan und Fiona vielleicht nur Helfer.

Aber die Person, die mein Leben zerstören konnte…

war jemand, der meine ganze Geschichte kannte.

* * *

FORTSETZUNG FOLGT…